Biologie studieren in Gießen

Bericht von Dr. rer.nat. Matthias Gammelin, Leiter der Zulassung in einem Arzneimittelwerk, Kolmbach

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Meine ersten Eindrücke an der Uni Gießen

Als ich im WS 1978/79 aus Hamburg nach Gießen zum Studium der Biologie kam, erfuhr ich einen großen Schock. Gießen war damals noch viel häßlicher als heute.

Ich kannte keinen Menschen und mußte mich erst einmal orientieren, da ich an der Einführungswoche nicht teilnehmen konnte. Der Kontakt zu den Kommilitonen gestaltete sich zäh. 



So habe ich mein Studium geschafft

Freunde finden und auch Zeit in die Freundschaften "investieren".

Durch einen Freund aus Hamburg lernte ich das Corps Starkenburgia kennen. Es gab da wirklich Leute, die halfen, auch wenn ich mich anfangs nicht getraut habe zu fragen.

Das war neu, dass Ältere halfen.

Man begibt sich in eine gewisse mentale Abhängigkeit, ja. Man will ja nicht nur Nutznießer sein, manchmal ein blödes Gefühl. Es fordert aber niemand ein, anderen zu helfen. Aber wenn Du jemanden siehst, dem es wir Dir selbst ergeht, dann muss Dich niemand bitten. Du gibst weiter.

Ich bin heute noch Mitglied als Alter Herr. Das wichtigste für mich bleibt, daß die Freundschaften von damals noch halten und ich immer wieder Studenten kennenlernen kann, die hier starten.

Dr. rer.nat Matthias Gammelin

  1. STUDIENEINFÜHRUNGSWOCHE (STEW) NICHT VERPASSEN  - Networking ist nicht jedermanns Sache, aber ohne eine Peergroup läuft nichts. Manche Gruppe besteht bis zum Examen, zumindest in der Theorie. Du musst Dich bemühen, in der anfangs losen Gruppe Freunde zu finden. Nimm Dir in der ersten Woche Zeit für gemeiname Kneipenbesuche. Zur Uni-Webseite der STEW
  2. ZIMMER FINDEN - Das ist eigentlich kein Problem, der Wohnungsmarkt in Gießen wächst und dank Studiticket kann man auch außerhalb wohnen. Eine eigene Wohnung ist zum Examen gut, eine WG in den ersten Semestern besser. Studentenverbindungen bieten auch Zimmer an, hier schaut man sich gegenseitig auf die Finger. Zum Corpshaus
  3. MENTOREN SUCHEN - Das ist wichtig, um nicht die falschen Schwerpunkte zu setzen. Freundschaften helfen, der eigene Bekanntenkreis auch. Erfahrene Studenten fragen

Erich hat bei Starkenburgia studiert.

Stets bunt zusammengewürfelt und aktiv. Wir wurden Freunde. 

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